WorldofAI baut in einem von Grok Bot gesponserten Praxisvideo ein Team aus drei Bots auf. Statt jede Aufgabe derselben Unterhaltung zuzuweisen, übernimmt Scout die Recherche, Shopper den Geräteeinkauf und Desk einen wiederkehrenden YouTube-Arbeitsablauf. Die Demonstration führt von den ersten Anweisungen zu fertigen Dateien, einem Warenkorb mit ausstehender Freigabe und einer geplanten Aktualisierung der Videostatistik.
Drei Rollen auf einem gemeinsamen Cloud-Computer
Der Kanal stellt jeden Bot als Teammitglied mit einer Aufgabe, einer Unterhaltung und einem Gedächtnis vor. Die Bots arbeiten auf einem persistenten Cloud-Computer mit Browser, Dateien und Terminal. Sie teilen die Dateien und angemeldeten Sitzungen des Rechners und können weiterarbeiten, wenn der Nutzer seinen Laptop schließt. Im Video werden die Aufgaben zunächst getrennt, bevor zwei Bots für eine Übergabe in derselben Unterhaltung zusammenkommen.
WorldofAI bezieht auch Freigaberegeln in die Einrichtung ein: Ein Bot kann die Vorarbeit erledigen und anschließend an einer Stelle anhalten, die eine Entscheidung des Nutzers erfordert. Beim Einkaufsbeispiel liegt diese Grenze vor dem Bezahlen.
Scout erstellen und den Rechercheauftrag festlegen
Der erste Bot wird über den Befehl New erstellt, Scout genannt und mit dem Label „AI research scout“ versehen. Sein Auftrag ist konkret: die fünf wichtigsten KI-Nachrichten der vergangenen Woche finden, jede anhand einer Primärquelle prüfen, nach Videopotenzial sortieren und eine Briefing-Datei speichern.

WorldofAI bittet Scout, die Prüfungen in Chrome durchzuführen, damit seine Arbeit sichtbar bleibt. Die Aufnahme zeigt, wie der Bot offizielle Ankündigungen von OpenAI, Mistral, Anthropic und Google öffnet und Datumsangaben sowie Aussagen untersucht, statt sich allein auf eine Liste von Schlagzeilen zu verlassen.
Eine sortierte Datei und nicht bestätigte Aussagen
Nach Angaben des Kanals dauerte der Recherchedurchlauf etwa vier Minuten; die Browsersequenz im Video ist beschleunigt. Scout liefert fünf sortierte Themen mit jeweils einem möglichen Aufhänger und einem Quellenlink, gespeichert in der Datei AI briefing.md.

WorldofAI hebt einen weiteren Teil des Ergebnisses hervor: Drei Aussagen wurden markiert, weil sie dem Abgleich mit den offiziellen Seiten nicht standhielten. Der Kanal präsentiert diese Markierungen zusammen mit dem Briefing als Teil des gezeigten Prüfprozesses. Die gespeicherte Recherche wird später in der Sitzung zu Material, das ein anderer Bot weiterverwenden kann.
Shopper ein Budget und eine Haltegrenze geben
Der zweite Bot, Shopper, erhält über denselben Einrichtungsweg einen Namen und ein Label. WorldofAI merkt an, dass er bereits Kontext zum Kanal und zu Scout besitzt. Diesmal soll er ein USB-C-Mikrofon für Sprachaufnahmen mit einem Budget unter 150 Dollar finden, drei führende Optionen vergleichen, das bevorzugte Modell in einen Best-Buy-Warenkorb legen und vor dem Bezahlen anhalten.
Shopper durchsucht Testberichte, darunter Tom’s Guide und Wirecutter, und prüft anschließend bei Best Buy Modelle, Preise und Verfügbarkeit. Wenn eine Seite nicht funktioniert, wechselt die Demonstration zu einer anderen Quelle. WorldofAI berichtet, dass dieser Einkaufsdurchlauf ohne manuelles Eingreifen etwa zehn Minuten dauerte.

Vom Mikrofonvergleich zur Kauffreigabe
Das Ergebnis ist eine Vergleichstabelle mit Preis, Richtcharakteristiken, Bittiefe und Einschätzungen aus Testberichten. Der Bot wählt das RØDE NT-USB Mini und legt es laut Walkthrough in den Warenkorb. Die genannten 150 Dollar sind die vorgegebene Budgetobergrenze.

Shopper fragt anschließend, ob er das Mikrofon kaufen soll. WorldofAI gibt den Kauf während der Demonstration nicht frei. An diesem Haltepunkt erläutert der Kanal seine Freigaberegeln für Aktionen wie Kaufen, Senden, Löschen und Veröffentlichen. Eine Regel, zunächst nachzufragen, habe Vorrang, wenn sie mit einer Erlaubnisregel kollidiert.
Desk die Aufgabe einmal vormachen
Desk soll jede Woche die neuesten Videos des Kanals verfolgen. Statt zunächst eine schriftliche Anleitung zu verfassen, öffnet WorldofAI im Plus-Menü Teach a Skill, startet die Aufnahme auf Desks Computer und führt die Aufgabe vor: den Videos-Reiter des Kanals öffnen, die Sortierung nach den neuesten Videos kontrollieren und die jüngsten Uploads durchsehen.
Nach dem Ende der Aufnahme untersucht Desk die Demonstration und speichert einen wiederverwendbaren Skill. WorldofAI öffnet ihn, um Eingaben, Arbeitsschritte und Berichtsvorgaben anzusehen. Der Kanal weist auf eine vom Bot ergänzte Regel hin: Die angezeigten Zahlen sollen exakt übernommen und nicht geschätzt werden. Die erlernten Anweisungen lassen sich auch bearbeiten.

Mit dem Skill eine Tabelle für sechs Videos erstellen
WorldofAI ruft den gespeicherten Skill über einen Slash-Befehl auf und bittet Desk, den Kanal zu prüfen und dessen sechs neueste Videos in einer Tabelle zu speichern. Desk führt den Ablauf auf seinem Cloud-Computer aus und liefert eine Excel-Datei zur Kanalbeobachtung zurück.

Zu den genannten Spalten gehören Titel, Aufrufzahlen, Alter der Uploads und Links. Der Kanal beschreibt die Datei als Möglichkeit, Videos bei wöchentlichen Kontrollen zu vergleichen. Aus den vorgeführten Browserschritten wird damit ein konkretes Tracking-Dokument.
Den Montagsstand planen und an einer Kopie testen
Als Nächstes bittet WorldofAI Desk, jeden Montag um 9 Uhr einen neuen Datenstand hinzuzufügen und zu berichten, welches Video die meisten Aufrufe hinzugewonnen hat. Desk erstellt eine Routine direkt in der Unterhaltung. Ihr Panel zeigt Beschreibung, Anweisungen und Zeitplan sowie Steuerelemente zum Pausieren, Bearbeiten oder Löschen.

Danach fordert der Kanal einen Test an. Desk führt ihn an einer Kopie aus, sodass die eigentliche Tracking-Datei für die Aktualisierung am Montag unverändert bleibt. Damit verbindet die Demonstration drei Schritte: Eine vorgeführte Aufgabe wird zum gespeicherten Skill, der Skill erzeugt eine Datei und eine Routine plant die Wiederholung.
Die Recherche von Scout an Desk übergeben
Die letzte Demonstration bringt Scout und Desk in einen Gruppenchat. WorldofAI bittet Scout, die stärkste Idee aus dem Wochenbriefing auszuwählen und für ein neues Ideenblatt an Desk weiterzugeben. Im Beispiel wählt Scout eine GPT-6-Nachricht und formuliert einen Arbeitstitel mit Aufhänger; Desk kann sie als geplantes Video für die folgende Woche in die Übersicht aufnehmen.

Der Kanal schließt den praktischen Teil mit drei Ergebnissen ab: Scout hat recherchiert, Shopper einen Warenkorb vorbereitet und auf Freigabe gewartet, und Desk hat einen Ablauf erlernt, eine Tracking-Datei erstellt und eine wöchentliche Routine eingerichtet. Die Gruppenunterhaltung zeigt, wie Recherche und Tracking ineinandergreifen können, ohne das Briefing manuell zwischen den Bots zu kopieren.


