Von der Antwort zum Werkzeug
Wie der Kanal Last Week in AI berichtet, erhalten ChatGPT-Plugins umfangreichere Oberflächen, die sich wie Anwendungen bedienen lassen. Andrey Kurenkov und Jeremie Harris besprechen die Neuerung in Podcastfolge 259, aufgenommen am 30. September 2026. Statt alle Ergebnisse als Nachricht zu beschreiben, kann eine Anwendung eine eigene Fläche neben dem Gespräch öffnen.
Die Folge nennt Dateibetrachter und Werkzeuge zur Plugin-Erstellung. Ein Dokument oder Entwurf kann sichtbar bleiben, während das Gespräch weitergeht. Der Kanal verbindet das mit Diensten wie Slack, SharePoint, Airtable und Google Drive. Nützliche Teile einer Anwendung sollen im gleichen Arbeitszusammenhang verfügbar sein.

Was in den Flächen erscheint
Das offizielle DevDay-Beispiel zeigt Canavas Plugin-Oberfläche in der ChatGPT-Seitenleiste. Das Gespräch steht neben sichtbaren Gestaltungsmöglichkeiten. Die Ankündigung umfasst auch Verbesserungen bei Erstellung, Einreichung und Entdeckung von Plugins sowie Karten für Dienste wie Figma und Shopify.
Im Podcast wird das als andere Art der Softwarebedienung beschrieben. Manche Aufgaben passen zu einer kurzen Textanfrage; andere profitieren von Schaltflächen, Vorschauen und sichtbaren Auswahlmöglichkeiten. Der Kanal spricht auch über Buchungs- und Gestaltungswerkzeuge, die sich über eine gemeinsame Oberfläche bedienen lassen und ihre nötigen Bedienelemente behalten.

Ereignisse starten Abläufe
Ein weiterer Teil der Ankündigung verbindet MCP Events mit Automationen. MCP steht für Model Context Protocol und ermöglicht den Informationsaustausch zwischen KI-Anwendungen und Werkzeugen. Ein Ereignis kann so einen Ablauf anstoßen, ohne dass jemand dafür ein neues Gespräch beginnt.
Kurenkov und Harris ordnen diese Funktionen in eine Phase der Produkterprobung ein. Die Richtung ist ein Arbeitsbereich, der Gespräche, Anwendungsoberflächen und ereignisgesteuerte Aufgaben kombiniert. Dabei beschreibt die Folge nicht jede Softwareaufgabe als reine Textaufgabe.



