Ein Triebwerk von innen verstehen oder die Entstehung eines Blitzes erkunden: Gemini bietet dafür eine Bibliothek interaktiver Szenen. Die am 28. Oktober angekündigten Immersive Explorations führen vom Überblick zu einzelnen Ebenen und Erklärungspunkten. Das Thema lässt sich dadurch schrittweise erschließen.
Eine Leitfrage macht die Erkundung gezielter
Die Themen reichen von mikroskopischen Systemen bis ins Weltall. Durch Anklicken öffnen sich weitere Erklärungen. Für die eigene Lernplanung bietet sich ein einfacher Einstieg an: erst eine Frage formulieren, dann die passenden Details verfolgen. Bei einem Triebwerk könnte das der Weg der Luft durch die einzelnen Abschnitte sein.
Zugang über Gemini oder direkt zur Bibliothek
Die Szenen sind im Studierendenbereich der Gemini-App und über die direkte Adresse von Immersive Explorations erreichbar. Unterstützt werden Web und Mobilgeräte. Neben dem beschriebenen Bildungszugang steht die direkte Bibliothek auch privaten Google-Konten, Workspace-Kunden und Workspace-Individual-Abonnenten offen.
Deutsch gehört noch nicht zu den Startsprachen
Zum Start nennt Google Englisch, Indonesisch, Hindi, brasilianisches Portugiesisch, Französisch und vereinfachtes Chinesisch. Für alle anderen Spracheinstellungen erscheint derzeit die englische Erfahrung. Gesprochene Erläuterungen und der direkte Einstieg aus einem Chat sind als kommende Ergänzungen angekündigt.

Milos Einordnung
Klären wir zuerst die Aufgabe. Wer Zusammenhänge zwischen Teilen verstehen möchte, kann mit einer solchen Szene einen anschaulichen Einstieg finden. Ein möglicher Ablauf: wenige zusammengehörige Punkte erkunden und anschließend selbst erklären, wie sie verbunden sind. So dient die visuelle Reise einer konkreten Lernfrage, statt sich im bloßen Weiterklicken zu verlieren.


