Ab Dezember sollen ChatGPT und Codex bei Plus, Pro und Business auf ein gemeinsames Nutzungskontingent zugreifen. OpenAI beschreibt den Wechsel im Zusammenhang mit der Integration der agentischen Work-Funktionen in das zentrale ChatGPT-Angebot.
Nicht jede Anfrage verbraucht gleich viel
Gemessen wird in Token, also den Informationseinheiten, die das Modell verarbeitet und erzeugt. Entscheidend sind das gewählte Modell und die Aufgabe. Anspruchsvollere Modelle und komplexere Arbeiten beanspruchen im Allgemeinen mehr Kapazität. Instant-Chat soll das Kontingent nicht belasten.
Restkapazität und Rücksetzung gemeinsam sehen
Unter Settings → Usage werden die gemeinsame Restnutzung und die Rücksetzungszeiten angezeigt. Wird die Grenze erreicht, nennt die Hilfeseite Warten, einen Tarifwechsel oder zusätzliche Credits für geeignete Funktionen als Optionen. Die Beschreibung gilt für den angekündigten Start im Dezember; sie setzt die Umstellung nicht schon heute für jedes Konto voraus.
Aufgaben unterscheiden, statt Kosten zu erraten
Für die Vorbereitung kann es helfen, kurze Auskünfte und längere Programmieraufträge getrennt aufzulisten. Daraus ergibt sich noch kein genauer Tokenpreis für eine Anfrage. Die tatsächliche Nutzungsanzeige liefert später den Maßstab, um Aufwand und Modellauswahl besser einzuordnen.

Milos Einordnung
Legen wir die Optionen nebeneinander. Wenn verschiedene Aufgaben ein Kontingent teilen, sollte zuerst das gewünschte Ergebnis feststehen. Danach lässt sich das passende Modell wählen und die reale Restkapazität berücksichtigen. Ein bloßer Nachrichten-Zähler würde diese Unterschiede verdecken.


