Ein Punkt wandert über eine Karte, eine Überschrift erscheint im Takt der Stimme. Solche Bewegungen lassen sich durch Code beschreiben und anschließend als Video ausgeben. Wie sie aussehen, bleibt eine gestalterische Entscheidung.
Der Content-Creator Ozan Sihay zeigt in seinem Video seinen eigenen Ablauf mit Claude und den persönlichen Skill „Ozan Sihay – motion“. Er präsentiert eine Animation mit und ohne den Skill und beschreibt außerdem eine 15 Sekunden lange Reiseanimation im Format 16:9. Das sind Beispiele des Urhebers, kein unabhängiger Leistungstest und keine Erfolgsgarantie. Video von Ozan Sihay
Was passiert hinter der Animation?
Motion Graphics setzen etwa Schriften, Formen und Zeichnungen in Bewegung. In einem codebasierten Ablauf kann Claude Anweisungen für Positionen und Zeitpunkte schreiben; ein geeignetes Werkzeug berechnet daraus das Video. Das unterscheidet sich von der direkten Bilderzeugung durch ein Videomodell. Remotion dokumentiert beispielsweise Videokompositionen mit React. Daraus folgt nicht, dass Sihay bei seiner Vorführung Remotion eingesetzt hat. Remotion: Create videos with code
Ein Skill bündelt wiederkehrende Anweisungen. Laut Anthropic können eigene Skills auf einen bestimmten Ablauf ausgerichtet sein und mehrere Dateien enthalten. Sihay beschreibt unter anderem Vorgaben zu Farben, Typografie, Bewegung und unerwünschten Klischees. Solche Regeln helfen dabei, Vorlieben erneut anzuwenden. Ein eigenständiges oder einheitliches Ergebnis garantieren sie nicht. Claude: Custom skills

So kannst du einen Stil erproben
Lege zuerst das Ziel fest: zum Beispiel eine 15-sekündige Reiseanimation im Querformat. Wähle zwei Hauptfarben, eine gut lesbare Schrift und ein passendes Bewegungstempo. Wiederkehrende Vorlieben gehören in den Skill; Thema, Dauer, Format und Ton gibst du für jedes Projekt gesondert an. Für Claude Code dokumentiert Anthropic Skills auf Basis einer SKILL.md-Datei. Oberfläche und Verfügbarkeit hängen vom Produkt und den Kontoeinstellungen ab. Claude Code: Skills
Lass eine kurze Vorschau erstellen und vergleiche zwei Varianten. Ist die Schrift auch klein lesbar? Lenkt die Bewegung den Blick zum wichtigen Inhalt? Passt der Schnitt zur Stimme? Ändere jeweils nur eine Gestaltungseigenschaft, damit du die Wirkung besser beurteilen kannst. Prüfe vor der Veröffentlichung außerdem Bildränder, Schreibweise, Lautstärke und die Lizenzen von Bildern, Musik und Schriften.
Hazels Blick auf die Gestaltung
Wohin wandert der Blick zuerst? Eine ruhige Bewegung kann die Aussage besser tragen als viele Effekte. Entscheide anhand der Vorschau, welche Variante die Geschichte verständlicher macht.


